Mediation
Wenn ein Konflikt festgefahren ist
Nicht jede Konfliktlösung benötigt Hilfe von außen. Wenn er aber festgefahren ist oder eskaliert, ist es höchste Zeit dafür. bevor nachhaltiger Schaden entsteht.
Die Meidiation ist ein strukturiertes Verfahren, in dem alle Beteiligten Gehör finden und gemeinsam nach einem Ausweg suchen. So entsteht eine Lösung, die nachhaltig tragfähig ist.
Mediation unterstützt Sie, Konflikte gemeinsam zu lösen
Wann sie hilft
- Zwei Kolleg*innen können nicht mehr miteinander arbeiten und das ganze Team leidet darunter.
- Zwischen Früh- und Spätdienst, zwischen Wohnbereichen oder Abteilungen ist die Stimmung vergiftet.
- Das Team hat sich in Lager gespalten: Alt gegen Neu, Hauptamt gegen Ehrenamt, Bühne gegen Verwaltung.
- Zwischen Leitung und Team ist das Vertrauen beschädigt.
- Vorstand und Geschäftsführung ziehen nicht mehr an einem Strang.
- Gespräche wurden schon geführt, aber jedes neue macht es eher schlimmer.
Was es leistet
In der Mediation sprechen die Beteiligten wieder miteinander, und zwar über das, worum es wirklich geht. Hinter festgefahrenen Positionen liegen fast immer nachvollziehbare Interessen: Anerkennung, Fairness, Sicherheit, Gestaltungsspielraum.
Werden sie ausgesprochen, entstehen Lösungen, auf die vorher niemand gekommen wäre. Am Ende steht eine konkrete Vereinbarung, die die Beteiligten selbst erarbeitet haben. Deshalb hält sie meist länger als jede Anweisung von oben.
Wenn nichts passiert
Unbearbeitete Konflikte bleiben selten auf der Stelle stehen. Aus einer Meinungsverschiedenheit wird ein Lagerdenken, aus Lagerdenken werden Unterstellungen, Bündnisse und offene Angriffe.
Je weiter ein Konflikt eskaliert, desto schwerer finden die Beteiligten allein heraus. Im Gegenteil: Sie rutschen immer tiefer hinein.
Spätestens wenn sich Menschen krankmelden, kündigen oder die Arbeit mit Bewohner*innen, Jugendlichen oder Publikum leidet, braucht es Unterstützung von außen.
So unterstütze ich Sie
Unser Vorgehen
- Vorgespräche: Ich spreche mit der Auftraggeberin und, wenn sinnvoll, mit allen Beteiligten einzeln. Wir klären Rahmen, Ablauf und Vertraulichkeit.
- Themen sammeln: Jede Seite schildert ihre Sicht. Wir halten fest, worüber gesprochen werden muss.
- Hintergründe verstehen: Wir arbeiten heraus, was den Beteiligten wirklich wichtig ist und was sie brauchen.
- Lösungen entwickeln: Gemeinsam entstehen Ideen, die geprüft und bewertet werden.
- Vereinbarung treffen: Die Ergebnisse werden schriftlich festgehalten.
- Nachgespräch: Nach einigen Wochen schauen wir, ob die Vereinbarung trägt.
Mein Versprechen
Auf diese Punkte können Sie sich in der Mediation verlassen:
- Eigenverantwortung: Ich gebe keine Lösungen vor. Ich sorge dafür, dass Sie Ihre eigene finden.
- Allparteilichkeit: Ich vertrete keine Seite, auch nicht die Seite der Auftraggeberin.
- Vertraulichkeit: Inhalte aus der Mediation bleiben im Raum. Was nach außen gegeben wird, entscheiden die Beteiligten gemeinsam.
- Freiwilligkeit: Alle Beteiligten entscheiden selbst, ob sie teilnehmen.
So entsteht der Raum für gemeinsame, tragfähige Lösungen.
Die Formate
Ich biete Ihnen diese Formate an:
- Klärungsgespräch: ein moderiertes Gespräch für Konflikte, die noch nicht weit eskaliert sind.
- Mediation zwischen zwei Personen: für Konflikte zwischen Kolleg*innen oder zwischen Leitung und Mitarbeitenden.
- Teammediation: für Konflikte, die ein ganzes Team oder mehrere Gruppen betreffen.
- Mediation in Gremien: für Spannungen zwischen Vorstand, Geschäftsführung, Leitungsteam oder künstlerischer und kaufmännischer Leitung.
Die Sitzungen finden in Konstanz, in Ihrem Unternehmen oder online statt.
Häufige Fragen
Der erste Schritt ist ein Gespräch
In der kostenlosen Sprechstunde schildern Sie mir in 30 Minuten Ihr Anliegen. Sie bekommen eine erste Einschätzung und wissen danach, welcher Weg sinnvoll ist. Unverbindlich und vertraulich.
